Fotoshooting Mehl

Fotoshooting Mehl

Zum Fotoshooting Mehl fallen mir spontan einige ZEILEN ein, die ich dem Leser nicht vorenthalten möchte.

Wenn dein Körper sich grazil,
im dichten Dunst bewegt,
du empfindest es als Spiel, 
wenn der Sturm- über dich gefegt.
Mit Grazie du den Körper biegst,
genießt du dieses Spiel,
wenn du, mit dem Winde fliegst,
und er trägt dich bis zum Ziel.
Fotoshooting Mehl

Das staubige Fotoshooting

Fotoshooting Mehl ist schmutzig, staubig, vernebelt, pulvrig , unsauber …aber so cool!

Wenn dir die Schaufel Mehl in den Rücken fliegt, dann hoffst du nur für einen kurzen Augenblick, dass der Fotograf im richtigen Moment abgedrückt hat. Es geht um Hundertstel. Anders formuliert, ein Hundertstel zu früh oder zu spät und das Foto taugt nichts. Du bist total verdreckt, mit Staub bedeckt und du hast nur einen Gedanken, „ Hoffentlich war das Alles nicht umsonst“. Auch wenn man jetzt total staubig ist , auf jeden Fall kann man die Aktion viele Male wiederholen und auch andere Posen einnehmen. Gerade weil man im Gesicht und an der Kleidung dadurch staubig ist, sieht das fertige Foto daher originell aus. Bei größeren Klumpen wird das Gesicht vor dem nächsten „Schuss“, mit einem flauschigen Kosmetikpinsel etwas abgestaubt, und schon kann es weitergehen. Übrigens zählt die BEZEICHNUNG „Schuss“ gleich doppelt, dass heißt „das Bild schießen“ und das Mehl schießen.

Es ist ein sehr aufwendiges Fotoshooting, weil es einiger Vorbereitungen bedarf ehe es losgehen kann.

Die Fotoshooting „Zelle“

Wie auch unsere Wasser /Milch und Farbshootings wird auch das Fotoshooting Mehl im unserem „Studio -keller“ fotografiert. Überdies muss allerdings noch eine Kabine aus Folie gebaut und verklebt werden, um die gesamte Blitz und Fototechnik nicht dem Mehlstaub auszusetzen. Schließlich will man ja die Technik schonen …und natürlich den Fotografen ..der natürlich nicht dreckig werden will 😀 . Das die Fotos die erwünschte Qualität erreichen, wird natürlich nicht gänzlich außerhalb der „Zelle“ fotografiert. Der Fotograf steckt durch einen Schlitz der Kabine die Kamera und zieht sie nach erfolgreichem „Schuss“ zurück. So ist es möglich, die Kamera mehrmals zu verwenden.

Sicherheit beim Fotoshooting Mehl

Auch wenn ich die vorigen Kapitel etwas lustig formuliert habe. Beim Thema Sicherheit ist Schluss mit lustig. Wenn nämlich der Mehlstaub eine gewisse Konzentration erreicht hat, die man im Vorfeld nie genau abschätzen kann, ist es möglich, dass der Blitz eine Mehlstaubexplosion auslösen könnte. Auch wenn das höchst unwahrscheinlich ist, kann man es nicht hundertprozentig ausschließen. Dementsprechend verhindert diese Kabine, dass Mehlstaub mit den Blitzen in Berührung kommen kann. Wenn man in einigen You Tube Videos Fotografen sieht, die sich mit einem Fotoshooting Mehl versuchen und dann freistehende Blitze verwenden wird einem Angst und Bange.

Besondere Technik für das Fotoshooting

Notwendig ist auch eine besondere Blitztechnik. Nicht nur, dass der Fotograf im richtigen Moment auslöst, es muss auch noch so kurz belichtet werden, dass das Mehl wie eingefroren wird. Wenn man also normale handelsübliche Blitze verwendet, hat man am Ende nur Nebel auf dem Foto und keine Partikel. Folglich sieht das fertige Foto nicht so detailliert aus. Das heißt die kleinen Mehlpartikel müssen auch auf dem Foto erkennbar sein. Dazu benötigt man Blitze, mit Ultra kurzen Abbrennzeiten. Unsere Blitztechnik von Hensel erfüllen diese Voraussetzung.

Ein unvergessliches Erlebnis

Auch beim Mehlshooting fällt mir das Zitat ein:“Es ist nicht wichtig, wie viel Bilder du in deinem Leben von dir hast, sondern wie viele dem Betrachter den Atem rauben“.

Dein heißt nicht, dass beim Mehlshooting nur ein bis zwei Bilder als „Ausbeute“ übrig bleiben. Nein…meistens sind es acht bis zwölf Fotos. Wir arbeiten mehrere Posen ab je nachdem wie beweglich die oder der Kunde ist. Man kann sehr viel im Stehen machen, kann aber auch springen und sich verbiegen. Wir stellen uns immer auf die Kundin ein, dass dieses Mehlshooting ein Erlebnis wird.